XRechnung wird Pflicht in 2020

Fristen, zeitlicher Ablauf sowie betroffene Behörden und Unternehmen

Ein klassisches PDF-Dokument, welches heute häufig als elektronische Rechnung versendet wird, ist im Sinne der Behörden keine wirkliche elektronische Rechnung, da dieses Dokument nicht unbedingt automatisch in elektronischer Form weiterverarbeitet werden kann.

Die Regelungen zur XRechnung gelten zunächst für den Rechnungsversand bzw. -austausch mit den obersten Bundesbehörden. Diese müssen schon seit dem 27.11.2018 in der Lage sein, elektronische Rechnungen zu empfangen und zu verarbeiten. Alle anderen Bundesbehörden müssen ab dem 27.11.2019 elektronische Rechnungen empfangen können. Die restlichen Behörden und Länder folgen dann bis April 2020.

Für Unternehmer gilt: Eine grundsätzliche Verpflichtung für den Versand einer elektronischer Rechnungen an die Behörde besteht erst ab dem November 2020. Papier- oder reine PDF-Rechnungen werden dann nicht angenommen.

Lexware vor Ort 2019

Einladung zu Lexware vor Ort 2019

Wie in jedem Jahr wird es auch für 2020 gesetzliche- und technische Änderungen geben, die in Ihrer Lexware Software umgesetzt werden. Mit den Lexware vor Ort Veranstaltungen stellen wir Ihnen als langjähriger Lexware Partner alle wichtigen Neuigkeiten und Änderungen zu den Programm-Versionen vor. Natürlich bleibt diese Veranstaltung auch in diesem Jahr für Sie kostenfrei, und wir haben wieder eine Vielzahl von Veranstaltungsorten in Schleswig-Holstein und Hamburg für Sie eingestellt. Bei 18 Terminen an 10 verschiedenen Orten wird sicherlich auch ein Termin für Sie dabei sein.

Auf unserer Lexware vor Ort Seite, können Sie aller Termine einsehen und Sie auch direkt gleich anmelden! 

Workshop „digitale Archivierung“

Hiermit laden wir Sie herzlich zum Workshop „digitale Archivierung“ in unseren neuem Schulungsraum in Handewitt ein. Dieser Workshop findet am 26. September um 10:00 Uhr statt, dauert ca. 2.5 Stunden und ist für Sie kostenfrei. Das Thema digitale Archivierung, Aufbewahrungsfristen und gesetzliche Regelungen lt. GoBD ist weiterhin ein Dauerthema, und vor allem für die kleineren Unternehmen eine schwierige technische Herausforderung. Zusätzlich plant der Gesetzgeber zum 01.01.2020 eine Anpassung der GoBD, diese wurde bereits im Juli durch das BMF veröffentlicht aber kurzfristig wieder zurückgezogen. Daher bleibt es spannend, welche Änderungen zum 01.01.2020 nun wirklich kommen werden. Sie erhalten von uns kompakt die aktuell gültigen Vorschriften und einen Ausblick auf die geplanten Veränderungen. 

Ziel dieses Workshops ist primär, Ihnen die Möglichkeit einer gesetzlich und revisionssicheren Lösung aufzuzeigen. Wir haben diesen Sommer dazu genutzt, auf Basis der Starfinder Plattform, eine Rechenzentrumslösung umzusetzen, die speziell für die kleineren Kunden eine einfache und kostengünstige Lösung ermöglicht. Ausgewählte Kunden sind bereits aufgeschaltet und wir bieten Ihnen mit diesem Workshop einen kompletten Einblick und Schulung in diese Anwendung. Gerne können Sie sich auch vorab schon unter unserer Webseite www.digitale-archiv.de hierzu informieren.

Da die Teilnehmerplätze auf 14 Personen begrenzt sind, ist eine Anmeldung notwendig. Hierzu klicken Sie einfach hier und schreiben uns die teilnehmende Person, Sie erhalten dann unmittelbar eine entsprechende Bestätigung.

Verwirrung um die GoBD für 2020

Die Finanzverwaltung hatte die Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff (GoBD) neu gefasst und am 18.07.2019 veröffentlicht. Da weiterer Abstimmungsbedarf besteht, wurde die im Juli auf der Internetseite des BMF veröffentlichte Folgeversion der GoBD wieder entfernt. Die dort beschriebenen Erleichterungen gelten also zunächst noch nicht!

Konkrete Punkte waren z.B. das Abfotografieren von Belege mit Smartphones (mobile Scannen), die Verlagerung der elektronischen Buchführung in das Ausland und die Umwandlung in ein unternehmenseigenes Format (sog. Inhouse-Format).

Es bleibt abzuwarten, ob bis zum Jahresende eine Neufassung vorliegen wird.

Lexware Update online Banking

Der Setup-Assistent erscheint und möchte eine Installation für Lexware online banking 2019 durchführen.

Bei der Onlinebanking-Installation handelt es sich um ein kostenfreies Update anlässlich der neuen europäischen Zahlungsdienstrichtlinie (PSD2) für Ihr Lexware-Programm.

Lexware ist verpflichtet das Programm an allen Stellen auf dem neusten Stand zu halten, auch dann, wenn Sie die Onlinebanking-Schnittstelle nicht nutzen sollten.

Wir bitten Sie deshalb, dass Sie die Installation dieses Updates durchführen. Für die Installationsind Administrator-Rechte erforderlich.

GoBD Testate für die Lexware Software

Die Programme Lexware buch­hal­tung, Lexware buch­hal­tung plus und Lexware buch­hal­tung pro werden jedes Jahr von einer unab­hän­gigen Wirt­schafts­prü­fungs­ge­sell­schaft im Hinblick auf die Grund­sätze ordnungs­ge­mäßer, DV-gestützter Buch­füh­rungs­sys­teme geprüft.

Hinter­grund
Die ‚Grund­sätze zur ordnungs­mä­ßigen Führung und Aufbe­wah­rung von Büchern, Aufzeich­nungen und Unter­lagen in elek­tro­ni­scher Form sowie zum Daten­zu­griff (GoBD)‘ regeln den Einsatz von Infor­ma­ti­ons­tech­no­logie in der Buch­füh­rung.

Die Lexware Buchhaltungs­pro­gramme werden jedes Jahr von einer unab­hän­gigen Wirt­schafts­prü­fungs­ge­sell­schaft im Hinblick auf die Grund­sätze ordnungs­ge­mäßer, DV-gestützter Buch­füh­rungs­sys­teme geprüft. Die Ergeb­nisse der Prüfung werden in einem GoBD-Testat fest­ge­halten.

Über folgenden Link können die die Testate der letzten drei Jahre direkt selber abrufen:
https://www.lexware.de/gobd-testat-lexware-buchhalter/

Am 14.09.2019 tritt die neue Zahlungsdienstrichtlinie Payment Service Directive 2 (PSD2) in Kraft.

Entsprechend brauchen auch die Softwareprodukte ein Update, so auch die Schnittstelle von Lexware. Aktuell werden die Updates über die LISA schon angeboten.

Alle weiteren Infos zum PSD2:

Alle Banken in Europa müssen die neue Zahlungsdienstrichtlinie Payment Service Directive 2 (PSD2) bis zum 14. September 2019 vollständig umgesetzt haben. Mit dieser Richtlinie möchte die Europäische Kommission eine höhere Sicherheit im Online-Banking sowie einen besseren Verbraucherschutz erreichen.

Die bisherigen Sicherheitsstandards werden deutlich angehoben und auch auf bisher unregulierte Dienstleister und Zahlungsformen ausgeweitet. Dadurch sind die Konsequenzen für Banken und Fintechs weitreichend – aber auch auf Sie als Kunden kommen Änderungen zu.

Was ist die PSD2-Richtlinie?
Die PSD2 ist eine Richtlinie der Europäischen Kommission. Sie besteht seit dem 13. Januar 2018. Das Kernziel der PSD2 ist es, Nutzer beim Bezahlen im Internet besser zu schützen. Dafür soll die sogenannte „starke Kundenauthentifizierung“, auf Englisch „Strong Customer Authentication“ (SCA), sorgen, die ab dem 14. September 2019 greift. „Stark“ wird die
Authentifizierung, indem ein zweiter Faktor benötigt wird.

Die Authentifizierung erfolgt durch mindestens zwei dieser drei Elemente:
 Wissen, dass nur der Nutzer hat (z. B. ein Passwort)
 Besitz, der eindeutig beim Nutzer liegt (z. B. durch Nutzung eines Smartphones)
 Etwas, das dem Nutzer zu eigen ist (z. B. ein Fingerabdruck)

Bei Überweisungen ist dieses Vorgehen schon seit längerem üblich und wird nun auch z.B. beim Login ins Online-Banking erforderlich. Die klassischen TAN-Listen (iTAN) sind ab September 2019 nicht mehr zulässig.

Die PSD2 schreibt auch für den Zugriff auf Konten über eine Finanzsoftware – wie z.B. aus Lexware – eine Zwei-Faktor-Authentifizierung vor. Das bedeutet, Sie werden sich künftig häufiger über eine PIN/TAN-Eingabe authentifizieren müssen. Wie oft dies stattfinden wird, hängt von der jeweiligen Bank ab, mindestens einmal alle 90 Tage.

Für diese Art des Zugriffs wird weiterhin die bisher übliche HBCI/FinTS-Schnittstelle verwendet.

A1 Bescheinigung mit Lexware versenden

Mit der Installation des Juli Updates von Lexware ist im Lohn+Gehalt jetzt die Möglichkeit gegeben A1 Bescheinigungen zu erstellen und zu versenden. Den entsprechenden Menüpunkt finden Sie unter Extras -> Entsendung (A1-Bescheinigung):

Dort finden Sie dann den Antragsassistenten, über den Button „Neu“ kann ein neuer Antrag gestellt und anschließen auch versendet werden:

Lexware Lohn Juli Update 2019

Heute wurde/wird über den Lexware Info Service (LISA) das Juli Update bereitgestellt. Hierbei ist besonders folgende Änderung für den Lohn interessant:

– A1-Bescheinigung und Ausnahmevereinbarungen für Entsendungen ins europäische Ausland.

– Änderung div. Datensätze zur Übermittlung (Datensatz Betriebsdaten, Datensatz Beitragserhebungen, und Erstattungen von Entgeltfortzahlungen bei Krankheit).

Bescheinigung A1 Entsendung in Lexware erstellen

Mehrfach gab es die Anfrage zur A1 Bescheinigung. Diese wird mit dem Juni/Juli Zwischenupdate von Lexware nun im Programm bereitgestellt. Die geforderte Bescheinigung drucken Sie ganz einfach per Mausklick dann aus.

Hintergrund:

Wenn Sie mit eigenem Personal einen Auftrag im EU-Ausland ausführen, sei es auch nur stundenweise, müssen Sie ab 2019 das neue Bescheinigungsverfahren A1 anwenden. Mit der A1 Bescheinigung kann Ihr Mitarbeiter im EU-Ausland nachweisen, dass er in seinem Heimatland sozialversichert ist. Damit soll verhindert werden, dass die betroffene Person doppelte Abgaben zahlt, die sich der Arbeitgeber in einem komplizierten Verfahren zurückholen müsste.

a1_antrag