Monats-Archive: August 2019

Lexware Update online Banking

Der Setup-Assistent erscheint und möchte eine Installation für Lexware online banking 2019 durchführen.

Bei der Onlinebanking-Installation handelt es sich um ein kostenfreies Update anlässlich der neuen europäischen Zahlungsdienstrichtlinie (PSD2) für Ihr Lexware-Programm.

Lexware ist verpflichtet das Programm an allen Stellen auf dem neusten Stand zu halten, auch dann, wenn Sie die Onlinebanking-Schnittstelle nicht nutzen sollten.

Wir bitten Sie deshalb, dass Sie die Installation dieses Updates durchführen. Für die Installationsind Administrator-Rechte erforderlich.

GoBD Testate für die Lexware Software

Die Programme Lexware buch­hal­tung, Lexware buch­hal­tung plus und Lexware buch­hal­tung pro werden jedes Jahr von einer unab­hän­gigen Wirt­schafts­prü­fungs­ge­sell­schaft im Hinblick auf die Grund­sätze ordnungs­ge­mäßer, DV-gestützter Buch­füh­rungs­sys­teme geprüft.

Hinter­grund
Die ‚Grund­sätze zur ordnungs­mä­ßigen Führung und Aufbe­wah­rung von Büchern, Aufzeich­nungen und Unter­lagen in elek­tro­ni­scher Form sowie zum Daten­zu­griff (GoBD)‘ regeln den Einsatz von Infor­ma­ti­ons­tech­no­logie in der Buch­füh­rung.

Die Lexware Buchhaltungs­pro­gramme werden jedes Jahr von einer unab­hän­gigen Wirt­schafts­prü­fungs­ge­sell­schaft im Hinblick auf die Grund­sätze ordnungs­ge­mäßer, DV-gestützter Buch­füh­rungs­sys­teme geprüft. Die Ergeb­nisse der Prüfung werden in einem GoBD-Testat fest­ge­halten.

Über folgenden Link können die die Testate der letzten drei Jahre direkt selber abrufen:
https://www.lexware.de/gobd-testat-lexware-buchhalter/

Am 14.09.2019 tritt die neue Zahlungsdienstrichtlinie Payment Service Directive 2 (PSD2) in Kraft.

Entsprechend brauchen auch die Softwareprodukte ein Update, so auch die Schnittstelle von Lexware. Aktuell werden die Updates über die LISA schon angeboten.

Alle weiteren Infos zum PSD2:

Alle Banken in Europa müssen die neue Zahlungsdienstrichtlinie Payment Service Directive 2 (PSD2) bis zum 14. September 2019 vollständig umgesetzt haben. Mit dieser Richtlinie möchte die Europäische Kommission eine höhere Sicherheit im Online-Banking sowie einen besseren Verbraucherschutz erreichen.

Die bisherigen Sicherheitsstandards werden deutlich angehoben und auch auf bisher unregulierte Dienstleister und Zahlungsformen ausgeweitet. Dadurch sind die Konsequenzen für Banken und Fintechs weitreichend – aber auch auf Sie als Kunden kommen Änderungen zu.

Was ist die PSD2-Richtlinie?
Die PSD2 ist eine Richtlinie der Europäischen Kommission. Sie besteht seit dem 13. Januar 2018. Das Kernziel der PSD2 ist es, Nutzer beim Bezahlen im Internet besser zu schützen. Dafür soll die sogenannte „starke Kundenauthentifizierung“, auf Englisch „Strong Customer Authentication“ (SCA), sorgen, die ab dem 14. September 2019 greift. „Stark“ wird die
Authentifizierung, indem ein zweiter Faktor benötigt wird.

Die Authentifizierung erfolgt durch mindestens zwei dieser drei Elemente:
 Wissen, dass nur der Nutzer hat (z. B. ein Passwort)
 Besitz, der eindeutig beim Nutzer liegt (z. B. durch Nutzung eines Smartphones)
 Etwas, das dem Nutzer zu eigen ist (z. B. ein Fingerabdruck)

Bei Überweisungen ist dieses Vorgehen schon seit längerem üblich und wird nun auch z.B. beim Login ins Online-Banking erforderlich. Die klassischen TAN-Listen (iTAN) sind ab September 2019 nicht mehr zulässig.

Die PSD2 schreibt auch für den Zugriff auf Konten über eine Finanzsoftware – wie z.B. aus Lexware – eine Zwei-Faktor-Authentifizierung vor. Das bedeutet, Sie werden sich künftig häufiger über eine PIN/TAN-Eingabe authentifizieren müssen. Wie oft dies stattfinden wird, hängt von der jeweiligen Bank ab, mindestens einmal alle 90 Tage.

Für diese Art des Zugriffs wird weiterhin die bisher übliche HBCI/FinTS-Schnittstelle verwendet.