2019

Lexware Lohn Juli Update 2019

Heute wurde/wird über den Lexware Info Service (LISA) das Juli Update bereitgestellt. Hierbei ist besonders folgende Änderung für den Lohn interessant:

– A1-Bescheinigung und Ausnahmevereinbarungen für Entsendungen ins europäische Ausland.

– Änderung div. Datensätze zur Übermittlung (Datensatz Betriebsdaten, Datensatz Beitragserhebungen, und Erstattungen von Entgeltfortzahlungen bei Krankheit).

Bescheinigung A1 Entsendung in Lexware erstellen

Mehrfach gab es die Anfrage zur A1 Bescheinigung. Diese wird mit dem Juni/Juli Zwischenupdate von Lexware nun im Programm bereitgestellt. Die geforderte Bescheinigung drucken Sie ganz einfach per Mausklick dann aus.

Hintergrund:

Wenn Sie mit eigenem Personal einen Auftrag im EU-Ausland ausführen, sei es auch nur stundenweise, müssen Sie ab 2019 das neue Bescheinigungsverfahren A1 anwenden. Mit der A1 Bescheinigung kann Ihr Mitarbeiter im EU-Ausland nachweisen, dass er in seinem Heimatland sozialversichert ist. Damit soll verhindert werden, dass die betroffene Person doppelte Abgaben zahlt, die sich der Arbeitgeber in einem komplizierten Verfahren zurückholen müsste.

a1_antrag

Lexware Update zum Juni und Juli

In der zweiten Jahreshälfte treten im Bereich Lohn und Gehalt gesetzliche Änderungen in Kraft. Damit Sie gesetzeskonform weiterarbeiten, stellt Lexware Anfang Juni und Juli entsprechende Updates direkt im Programm zur Verfügung. Zusätzlich sind in den Modulen buchhaltung und warenwirtschaft weitere Programm-Updates enthalten. Wir stellen Ihnen die Neuerungen hier kurz vor, eine komplette Übersicht können Sie diesem PDF entnehmen.

 

Änderungen im Bereich der Lohn und Gehaltsabrechnung:

– ab 01.07.2019 Änderung in der Gleitzone, die Obergrenze wird auf 1300 Euro angehoben

– Bescheingung A1 Entsendung kann ausgedruckt werden

– Neuer Datensatz-Betriebsdaten (DSBD) ab 01.07.2019

– Anpassung bei der DEÜV

– Stammdaten zu Krankenkassen und Unfallversicherung aktualisiert

 

Änderungen im Buchhaltung

– Erweiterung der Belegnummernlänge von 10 auf 20 Stellen

– E-Bilanz Taxonomie 6.2

– DATEV Multi-Import

– Steuerberater-Angaben in Formulare einfügen

 

Änderungen in der Warenwirtschaft

– Mehr Möglichkeiten beim E-Mail-Versand über Outlook

– Änderungen im Rahmen der DSGVO

– Neue Checkbox für obsolete Aufträge für Lieferrückstände

– neue Möglichkeiten in LexView

 

Lexware und ELSTER Update April verfügbar

Seit dem 11.04.2019 steht über den Lexware Info Service das April Update sowohl für die Lexware Applikation als auch ELSTER (hiermit sollten nun auch alle ELSTER Meldungen bereit stehen) zur Verfügung.

Lexware Produktsperren – Update 2019 notwendig

Seit gestern (kein Aprilscherz) sind die Produktsperren in der Lexware Software aktiv. Die Version 2018 lief ohne Update auf die Version 2019 bis zum 31.03.2019, seit dem 01.04.2019 kann die Software nur noch lesend geöffnet werden. Alle unsere Kunden haben Ihr 2019er Update im November und Dezember bereits erhalten! Wenn Sie das Update noch nicht installiert haben sollten, wäre jetzt ein guter Zeitpunkt. Die Updates werden über E-Mails verteilt, sollte Ihnen diese nicht mehr vorliegen können wir Ihnen diese gerne noch einmal senden.

Lexware Elster Update für EÜR

Am 11.04.2019 wird Lexware ein Elster Update bereitstellten, womit dann auch die EÜR für 2018 übermittelt werden kann. Es kam hier zu einer Verögerung, da es noch eine Anpassung an dem Eric Modul seitens der Finanzbehörden gab.

Umlagesätze und Abgaben für Minijobs

Das muss für Minijobs in 2019 gezahlt werden

Die Abgaben für Arbeitgeber und Minijobber bleiben im Jahr 2019 unverändert. Für Minijobs im gewerblichen Bereich fallen weiterhin die folgenden Abgaben an die Knappschaft an (die Pauschsteuer wird auch an die Knappschaft abgeführt und nicht ans Finanzamt):

13,00 % Pauschalbeitrag zur Krankenversicherung
15,00 % Pauschalbeitrag zur Rentenversicherung (Arbeitgeberanteil)
3,60 % Arbeitnehmeranteil zur Rentenversicherung bei Rentenversicherungspflicht
0,90 % Ausgleich für Aufwendungen bei Krankheit (Umlage 1)
0,24 % Ausgleich für Aufwendungen bei Mutterschaft (Umlage 2)
0,06 % Umlage für den Fall der Insolvenz
2,00 % Einheitliche Pauschsteuer

Lexware Februar Update 2019 die 2.

Letzte Woche wurde von Lexware das Februar Update bereitgestellt, allerdings nicht für die Premium und Berater Versionen. Diese Update ist heute Vormittag bereitgestellt worden und steht über die Lisa zur Installation bereit.

Lexware Februar Update 2019

Voraussichtlich zum 07.02.2019 wird von Lexware das Februar Update über die LISA zur Verfügung gestellt. Hierbei werden mit diesem Update folgende Punkte umgesetzt (je nach Lexware Variante kann es hierbei aber programmtechnisch zu Unterschieden kommen):

Im Bereich Buchhaltung:

  • Aktuelle Kontenpläne (hierbei dann nicht die Kontenaktualisierung im Programm vergessen!)
  • DATEV Schnittstelle angepasst an die Version 7.0
  • Die Rechte für die Saldenneuberechnung wurden standardmäßig den generellen Rechten für den „Buchhaltungsleiter“ zugeordnet (nur Pro/Premium)

Im Bereich Faktura/Warenwirtschaft:

  • Bei der Textbausteinverwaltung stehen Ihnen im Bereich E-Mail weitere Variablen zur Verfügung, z. B. Auftragsname, Ansprechpartner und Auftragsfreifelder.
  • Mit der neuen Funktion „Datei anfügen“ können Sie mehrere Anlagen per E-Mail zu versenden.
  • DATEV Schnittstelle angepasst an die Version 7.0
  • Zahlungsart in Abo-Vorlagen aktualisieren (nur Pro/Premium)

Im Bereich Lohn und Gehalt:

  • Monatswechsel in den Februar freigeschaltet
  • allgemeine Programmverbesserungen

Jobticket 2019 in Lexware lohn+gehalt abrechnen

Seit dem 1. Januar 2019 können zusätzlich vom Arbeitgeber gewährte Zuschüsse oder Sachbezüge für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel im Linienverkehr steuer- und sv-frei gewährt werden (§ 3 Nr. 15 EStG).

Hintergrund

Steuerlich begünstigt werden

  • die unentgeltliche oder verbilligte Überlassung von Fahrausweisen,
  • Zuschüsse des Arbeitgebers zum Erwerb von Fahrausweisen,
  • Leistungen Dritter, die mit Rücksicht auf das Dienstverhältnis erbracht werden.

Auch Rabatte, die ein Arbeitgeber aufgrund eines Rahmenvertrags mit einem Verkehrsunternehmen erhält, sind in die Steuerbefreiung einbezogen.

Wichtig: Der Zuschuss bzw. die Überlassung von Fahrausweisen muss zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn gewährt werden. Eine Entgeltumwandlung ist nicht steuerbefreit.

Begünstigt sind Fahrten

  • von der Wohn- zur ersten Tätigkeitsstätte
  • in das weiträumige Tätigkeitsgebiet
  • dem zur Wohnung nächstgelegenen Zugang zum Tätigkeitsgebiet oder
  • Fahrten im öffentlichen Personennahverkehr, die der Arbeitnehmer aufgrund seines Dienstverhältnisses zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn in Anspruch nehmen kann.

Vorgehen im Programm

Um einen Arbeitgeberzuschuss oder die Überlassung eines Jobtickets in Lexware lohn+gehalt abzurechnen, stehen Ihnen folgende Lohnarten zur Verfügung:

jobticket

Hinweise:

  • Auf die monatliche Freigrenze von 44,00 EUR (Bagatellgrenze § 8 Abs. 2 Satz 11 EStG) wird der Zuschuss oder Überlassung nicht angerechnet.
  • Flugverkehr und die Benutzung von Taxis, Mietwagen oder Pkw sind ausgenommen.
  • Die steuerfreien Leistungen des Arbeitgebers sind auf der Lohnsteuerbescheinigung einzutragen (Zeile 17) und werden auf die Entfernungspauschale angerechnet.

Sonstiges:

  • Von der Neuregelung sind die Zuschüsse für die Erstattung der Arbeitnehmeraufwendungen für Fahrten Wohn- und erste Tätigkeitsstätte (z. B. Pkw, Motorrad etc.) nicht betroffen. Diese Zuschüsse können pauschal mit 15% besteuert werden. (§ 40 Abs. 2 Satz 2 EStG). Verwenden Sie hierzu die Lohnarten ‚0022 Fahrgeld pauschal (AG)‘ oder ‚0023 Fahrgeld pauschal (AG)‘.

§ 3 Nr. 15 EStG n.F. (2019):  „Zuschüsse des Arbeitgebers, die zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn zu den Aufwendungen des Arbeitnehmers für Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln im Linienverkehr (ohne Luftverkehr) zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte und nach § 9 Absatz 1 Satz 3 Nummer 4a Satz 3 sowie für Fahrten im öffentlichen Personennahverkehr gezahlt werden. Das Gleiche gilt für die unentgeltliche oder verbilligte Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel im Linienverkehr (ohne Luftverkehr) für Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte und nach § 9 Absatz 1 Satz 3 Nummer 4a Satz 3 sowie zu Fahrten im öffentlichen Personennahverkehr, die der Arbeitnehmer auf Grund seines Dienstverhältnisses zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn in Anspruch nehmen kann. Die nach den Sätzen 1 und 2 steuerfreien Leistungen mindern den nach § 9 Absatz 1 Satz 3 Nummer 4 Satz 2 abziehbaren Betrag.“